Leitartikel | Nationalratswahlen 2019

Salz und Licht | Unser Land, unsre Werte | Die EDU ist herausgefordert | Mit Mut und Gottes Hilfe | Motivation & Mobilisation | Gedanken für das Jahr 2019 | Die EDU macht sich bereit

Salz und Licht

Standpunkt Nr. 6 | Juni 2019

Harold Salzmann, Sekretär Wahlkommission EDU Schweiz

 

Eigentlich sollten die Kantonsratswahlen im Kanton Zürich auch für die EDU das Wahljahr so richtig einläuten. Doch es kam anderes: einen Sitz verloren und somit die Fraktionsstärke eingebüsst. Der «grünen Welle» konnten sie nichts entgegenstellen. Das Ziel, im Herbst einen Nationalratssitz anzupeilen, ist in die Ferne gerückt. Wie können wir unsere Wählerinnen und Wähler überzeugen, EDU zu wählen? Und wie holen wir die Jungen ab? Eine gute Möglichkeit bietet sich am Samstag, 24. August, beim

Wahlauftakt der EDU Schweiz in Illnau- Effretikon ZH.

Hier stellen sich die Spitzenkandidierenden aus den Kantonen AG, BE und TG den Fragen aus dem Publikum. Bald folgen detaillierte Angaben dazu.

Ein bleibender Auftrag

Folgende neun Kantone nehmen an den Wahlen teil:

AG, BE, BS, FR, SG, SH, TG, VD, ZH.

Auf deren Webseiten wird laufend über Aktionen und Termine informiert. Die EDU Schweiz unterstützt die Kantonalparteien und auch die einzelnen Kandidierenden. So bietet sie Werbematerial und eine Wahlplattform an; Ziel: EDU-Kandidierende können sich auf einer Webseite präsentieren, inklusive Verlinkung zu den EDU-Kernthemen und dem Aktionsprogramm.

 

"Unser Auftrag bleibt, Salz und Licht in dieser Welt zu sein",

sagte a.Nationalrat Markus Wäfler an der letzten Sitzung der nationalen Wahlkommission. Unterstützen Sie uns dabei? Danke für Ihre Unterstützung in der Vergangenheit – Danke für Ihre Treue zur EDU, liebe Leserin, lieber Leser, heute und morgen!

 

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Unser Land - unsre Werte

Bereits letzten Herbst genehmigte der Bundesvorstand den Slogan für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober. Aktuell werden die Kernthemen der EDU formuliert.

 

Thomas Feuz, Protokollführer Bundesvorstand EDU Schweiz | STANDPUNKT MÄRZ 2019

 

«Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus »: Das gilt auch für die Nationalratswahlen 2019. Die Vorbereitungen begannen Mitte 2018. Involviert sind die folgenden Gremien: Wahlkommission, Bundesvorstand, Geschäftsleitung und, anlässlich der Präsentation am 23. März in Olten, die Mitgliederversammlung.

 

Aus Liebe zur Schweiz

Von Natur aus bescheidene Schweizer brüsten sich nicht gern mit ihrer Nationalität. Das ist richtig, weil niemand seine Herkunft frei wählen kann. Trotzdem dürfen wir dankbar sein für die Vorzüge unseres Landes. Sicherheit, Meinungsäusserungs- und Niederlassungsfreiheit, Blockfreiheit oder direkte Demokratie sind längst nicht (mehr) selbstverständlich. Diese «Werte» mussten teils blutig erkämpft werden und sind das Ergebnis einer politischen Kultur. Konsens statt Konkurrenz zwischen Regierung und Opposition: ein weltweit beachtetes Modell von Partizipation und Minderheitenschutz! Die EDU steht für eine neutrale, blockfreie Schweiz ein. Deren Werte sind für uns mehr als bloss «schweizerisch»; sie gehen nicht zuletzt auf biblische Prinzipien zurück, etwa bezüglich Respekt und Wertschätzung («Nächstenliebe»), Allgemeinwohl, Gleichwertigkeit der Geschlechter, demokratische Grundrechte. Die derzeit formulierten Kernthemen orientieren sich an den Werten Leben – Familie, Heimat, Gesellschaft, Freiheit – Sicherheit, Wirtschaft – Klima. Alle Arbeit geschieht in der Hoffnung und im Vertrauen darauf, dass sich die erwähnten «Schatten» auflösen werden und dem «Licht des Wahltags» weichen müssen

 

Wahlen 2019: Wir alle sind gefordert!

 

Ein Thema hat die Medienwelt erreicht: die eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019. Parteien und Kandidierende bringen sich in Stellung.

 

Andreas Schnetzler, Kantonsrat EDU SH, Präsident Wahlkommission EDU Schweiz | STANDPUNKT FEBRUAR 2019

 

Die EDU ist herausgefordert!

Der Grundsatzentscheid, ob eine Kantonalsektion bei den Wahlen antritt, ist noch nicht überall gefallen. In einigen Kantonen ist die Kandidatensuche angelaufen. Teilweise wird die EDU ebenfalls an den Regierungsratswahlen teilnehmen.

 

Als Präsident der WaKo habe ich zwei Ziele definiert: einerseits den Wiedereinzug ins nationale Parlament, andererseits sollen möglichst alle «Standpunkt»-Leserinnen und -leser die Möglichkeit haben, am 20. Oktober EDU zu wählen.

Mit Mut und Gottes Hilfe

Die Vorarbeiten der EDU Schweiz sind aufgegleist. Nun liegt der Ball bei den Kantonalsektionen. Denn: Gewählt wird in den Kantonen, die Nationalratswahlen finden auf Stufe Kanton statt.

 

Nun möchte ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, herausfordern: Besuchen Sie doch diesen Frühling die jährliche Parteiversammlung Ihrer Kantonalsektion, sei es als Parteimitglied oder als Gast! Wirken Sie motivierend darauf hin, dass auch in Ihrem Wohnkanton eine EDU-Kandidatur zustande kommt. Ein Antreten bei Wahlen fordert etwas Mut, aber Mutlosigkeit zahlt sich selten aus. Unterstützen Sie die EDU mit Gebet und Finanzen, denn beides sind tragende Säulen. Mit mutigen Schritten und Gottes Segen ist sehr viel möglich!

 

Eins kann ich allen Engagierten versprechen: Ihr 2019 wird spannend werden, lehr- und abwechslungsreich! Genau so habe ich es vor vier Jahren selber erlebt.

 

Motivation

innerhalb der EDU

wird ein Schlüsselelement sein. Ich gebe offen zu: Nach den kantonalen Wahlen in Zürich ist dieser Rückenwind nicht einfach so vorhanden. Die linksgrüne Welle ging auch an der EDU nicht spurlos vorbei. Nun könnte man resignieren – oder die Herausforderung annehmen. Ja, ohne motivierte Kandidaten, top motivierte Wahlhelfer und grosszügige Spender ist kein erfolgreicher Wahlherbst möglich! Aber das ist unser Ziel.

 

Das zweite M steht für

Mobilisation

Die links-grüne Bewegung um Greta Thunberg hat mobilisiert und Jungwähler und ansonsten wahlabstinente Nichtwähler an die Urne gelockt. Doch mit einer Wahlbeteiligung von 33,5 % wurde die zweitschlechteste Wahlbeteiligung in der Zürcher Geschichte geschrieben. Was bedeutet dies? Genau, die bürgerlichen Wähler blieben zu Hause, sonst wäre die Wahlbeteiligung massiv höher ausgefallen.

Für einen Umschwung sorgen

Dies gilt es im Herbst zu ändern. Die EDU braucht nicht nur Sympathisanten, sondern auch Wähler, die eine unveränderte EDUNationalratsliste einlegen. Gerade die letzten zwei Wochen des Referendums gegen das «Zensurgesetz», in denen unglaublich viele Unterschriften zusammenkamen, haben gezeigt, was mit einer top motivierten EDU möglich ist. Packen wir es an!..

 

von Andreas Schnetzler, Kantonsrat EDU SH, Präsident Wahlkommission EDU Schweiz

Gedanken für das Jahr 2019

von Peter Bonsack, Präsident EDU Kanton Bern

 

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

 

Das Jahr 2019 beginnt in wenigen Tagen. Ich danke Ihnen allen herzlich für Ihren Einsatz und Ihre Mitarbeit in der EDU während des vergangenen Jahres 2018. War der Einsatz erfolgreich? Ich kann Ihnen versichern: Jeglicher Einsatz in der Politik lohnt sich. Verstehen wir Politik im allgemeinen Sinn als die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens, können wir festhalten, dass jeder konstruktive, persönliche Beitrag seinen Sinn hat und nicht umsonst ist.

 

Gleiches gilt für die biblischen Werte, denen wir uns als EDU verpflichtet fühlen. Diese haben Kraft. Sie bedeuten Leben. Jede Situation, in denen wir diese Werte in Form von Nächstenliebe vertreten, hat ihren Sinn. Wir können den Erfolg unseres Einsatzes nicht immer sehen, aber wir werden Spuren der Hoffnung hinterlassen. Bleiben wir dran – auch im neuen Jahr.

 

Im Oktober 2019 finden die Nationalratswahlen statt. Unser Erfolg als EDU steht und fällt mit dem Wähleranteil. Ich wünsche mir, dass wir in unseren Familien, unter Freunden und Bekannten viele interessierte Personen und Mitglieder gewinnen und damit den Wähleranteil erhöhen können. Aus persönlichem Erleben weiss ich, dass sich auch hier der Einsatz lohnt. Suchen wir Gespräche, führen wir offene Diskussionen, vertreten wir die Werte, für welche die EDU steht. Das bringt uns als Partei voran, und wir stärken gleichzeitig das Privileg der Meinungs- und Glaubensfreiheit, welche wir in unserem demokratischen Land kennen dürfen. Bleiben wir dran…

Ihnen allen wünsche ich für das neue Jahr den reichen Segen unseres Herrn Jesus Christus.

Wahlen 2019 | Die EDU macht sich bereit

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Am 20. Oktober wird wieder gewählt!

 

Für die nationalen Wahlen vom 20. Oktober wurde bereits viel Vorarbeit geleistet. Nebst der Verstärkung der Präsenz auf Facebook bilden auch die inhaltlichen Schwerpunkte, der graphische Auftritt und das Konzept von Spitzenkandidaten spannende Traktanden.

 

Harold Salzmann, Leiter Zentralsekretariat | Standpunkt Januar 2019

 

Die Mitglieder der Wahlkommission der EDU Schweiz kamen seit Ende 2017 an fünf Sitzungen zusammen. Es sind dies Vertreter aus den Kantonen Bern, Schaffhausen und Zürich und der Geschäftsleitung der EDU Schweiz. Sie erarbeiten Entscheidungsgrundlagen für die entsprechenden EDU-Gremien.

Von Aargau bis Zürich

Auf der Traktandenliste standen Fragen wie Kernthemen, Aktionsprogramm 2019-23, Inserate-Kampagne, Grafikvorlagen für die Sektionen, Online-Portale, Facebook und andere. Auch der Ort und das Datum für den Wahlauftakt wurden bereits festgelegt: Samstag, 24. August 2019, im Kanton Zürich. Ebenso wurde das Konzept «Spitzenkandidaten» diskutiert und natürlich das wichtige Thema «Listenverbindungen». Dies wird vor allem für die Kantone Bern und Zürich eine grosse Herausforderung sein. Der Ressortchef Finanzen geht von einem Budget von 150 000 Franken aus, was erneut einen grossen Glaubensschritt bedeutet. Danke jetzt schon für jede Form der Unterstützung, sei es im Gebet oder durch Spenden!