Die EDU politisiert auf der Basis eines biblischen Wirklichkeitsverständnisses. Auf dieser Grundlage nehmen ihre Mitglieder ihre Verantwortung gegenüber dem Schöpfer, der Gesellschaft, dem Staat und der Umwelt wahr.

 

Glaubens- und Gewissensfreiheit sind zentrale Grundrechte einer freiheitlichen Staatsordnung und in der Verfassung verankert. Die Meinungsäusserungs- und die Medienfreiheit sind Grundpfeiler einer funktionierenden und lebendigen Demokratie.

 

Die EDU sagt Ja zu einer freiheitlichen, demokratischen, rechtsstaatlichen und unabhängigen Schweiz auf der Grundlage der christlichen Werte. Sie wehrt sich gegen die Einschränkung dieser Normen durch ideologische Kräfte oder Mainstream- Medien.

… für das, was uns trägt.

Das menschliche Leben ist bedroht. Ältere Menschen gelten nicht mehr viel, der Bauch von werdenden Müttern gilt zunehmend als «unsicherster Ort der Welt». Alles menschliche Leben ist jedoch ein Geschenk des Schöpfers. Darum soll das Leben geschützt werden – von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.

 

Gesunde Familien sind eine der Säulen eines nachhaltigen Staates. Das traditionelle Familienmodell verdient unsere Unterstützung: Entlastung bei Krankenkassenprämien und Steuern, höhere Kinder- und Ausbildungszulagen, Anerkennung der Arbeit von Familienfrauen, Mehrgenerationenfamilien.

 

Die EDU lehnt Abtreibung und aktive Sterbehilfe ab. Sie ist gegen die «Ehe für alle», ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, Pornografie und Menschenhandel im Sexgewerbe. Sie engagiert sich für höhere Familienzulagen und Wahlfreiheit der Eltern bezüglich Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Erziehung.

… für das, was wirklich zählt.

«Wir leben auf einer gesellschaftspolitischen Zeitbombe », sagt der CEO eines grossen Schweizer Versicherers. Tatsächlich: Generationen driften auseinander, Renten sind in Gefahr, der Respekt vor älteren Menschen und staatlicher Autorität nimmt ab, die Gewaltbereitschaft nimmt tendenziell zu.

 

Der liberale Zeitgeist fördert egoistische Haltungen auf Kosten der Allgemeinheit. Die massive Zuwanderung verändert die Gesellschaft von Grund auf. Wer in unser Land zuwandert, muss unsere Regeln und Werte mittragen: dieser Grundsatz wird mehr und mehr verwässert.

 

Die EDU setzt sich für den Zusammenhalt der Generationen, Solidarität sowie Glaubens- und Kultusfreiheit ein. Sie engagiert sich gegen die Zerstörung bewährter Werte durch die Gender- Ideologie und will eine abstinenzorientierte Drogenpolitik. Sie verlangt den Stopp der weltweiten Christenverfolgung und wehrt sich gegen die schleichende Islamisierung. Sie anerkennt die Zehn Gebote als beste Grundlage fürs Zusammenleben.

… für das, was uns stärkt.

Unsere Umwelt ist ein kostbares Gut. Die Schöpfung erhält beim aktuellen Tempo des wirtschaftlichen und technologischen Fortschritts zu wenig Beachtung.

 

Umweltschutz ist (anderseits) ohne persönliche Selbstverantwortung nicht möglich. Die Eigenverantwortung muss darum in allen Bereichen – z.B. Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Freizeit – gestärkt werden. Ideologisch motivierte Kurzzeitdebatten («Borkenkäfer», «Klima») sind nicht zielführend.

 

Die EDU will eine sachbezogene Diskussion. Gefragt sind nicht Hysterie und Panikmache, sondern faktenorientierte Analysen und nachhaltige Massnahmen, etwa Reduktion des Energieverbrauchs, Investitionen in umweltfreundliche Technologien und sorgfältiger Umgang mit Landreserven.

… für das, was uns umgibt.

Unabhängigkeit und Freiheit gibt's nicht umsonst. Darum braucht der Staat genügend Mittel zur Wahrung der inneren und äusseren Sicherheit. Eine ernstfalltaugliche Armee stärkt die glaubwürdige, bewaffnete Neutralität – ohne Auslandeinsätze.

 

Eine Schwächung des Rechtsstaats fördert undemokratische und extremistische Reaktionen. Der Staat muss seine Bürger vor den Folgen von Krankheit, Invalidität und Alter schützen. Die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und Konsumgütern bleibt wichtig.

 

Die EDU will die freiheitlichen Ideale des Schweizerischen Bundesstaats stärken. Sie setzt sich für mehr Eigenverantwortung ein. Bürgerinnen und Bürger sollen sich sicher fühlen – immer und überall.

… für das, was uns sicher leben lässt.

KMU brauchen gute Rahmenbedingungen. Der Wirtschafts- und Finanzstandort Schweiz muss gestärkt werden. Die duale Berufsausbildung und der akademische Weg sollen sich ergänzen. Arbeitslose sollen rasch in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.

 

Das Klima ist Jahrhundert-Zyklen unterworfen. Deshalb ist eine überstürzte Hysterie fehl am Platz. Nötig ist ein Handeln mit Augenmass. Die Energiewende beginnt beim persönlichen Umgang mit den Ressourcen. Die flächendeckende Einführung von 5 G und höhere Grenzwerte sind verantwortungslos, solange Schäden durch elektromagnetische Störungen nicht ausgeschlossen werden können.

 

Die EDU will gute Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche und ideale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Sie lehnt das Institutionelle Rahmenabkommen sowie einen Beitritt zu EU und NATO ab. Entscheide im Energie- und Klimabereich sollen faktenorientiert und pragmatisch gefällt werden.

… für das, was nachhaltig wirkt.

Die Eidgenossenschaft wurde 1291 mit der Anrufung Gottes gegründet. «Im Namen Gottes des Allmächtigen!» lautet bis heute die Einleitung unserer Bundesverfassung.

 

Die biblisch-christlichen Werte haben zahlreiche Generationen und unser Land positiv geprägt. Sie garantieren ein gut funktionierendes Justizwesen («Treu und Glauben»!), wirtschaftliche Prosperität und echte Solidarität zum Wohl des Ganzen. Die Wahrung des sozialen Friedens dank funktionierender Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell und wichtiger Standortvorteil der Schweiz.

 

Die EDU will die christlichen Werte und damit die Werte der Schweiz erhalten. Sie soll ein Land bleiben, in dem wirklich Verfolgte Aufnahme finden. Mit den Ressourcen muss sorgfältig umgegangen, die Migration muss nachhaltig geregelt werden.

… für das, was uns prägt.

Unsere Landwirtschaftsbetriebe sind wichtig für die Versorgung der Bevölkerung mit naturnah produzierten, gesunden Lebensmitteln.

 

Sie brauchen nicht nur eine finanziell abgesicherte Gegenwart, sondern auch echte Perspektiven für die Zukunft. Landwirtschaftsbetriebe sollen von übermässiger Bürokratie entlastet werden, damit sie ihren eigentlichen Auftrag wahrnehmen können.

 

Die EDU engagiert sich für eine lebensfähige und leistungsfähige Schweizer Landwirtschaft. Die Energieversorgung soll sicher und bezahlbar bleiben. Diesbezüglich sollen erneuerbare Ressourcen besser genutzt werden, etwa Sonne, Wind und Wasser.

… für das, was uns stärkt.

EDU: Taten statt Worte

1975 Gründung • 1978 1. Grossrat BE • 1981 «EDU-Standpunkt» • 1987 Aids-Broschüre • 1994 «Impulsion» (Romandie) • 2003 2 Nationalratssitze BE+ZH • 2006 Fraktionsstärke BE • 2007 Fraktionsstärke ZH • 2011 EDU-App • 2012 Fraktionsstärke TG

Referenden/Initiativen

«Sonntag als Ruhetag» (1996) • «erweiterte Heroinabgabe» (1998) • «Registrierung gleichgeschlechtlicher Paare» (2002) • «Partnerschaftsgesetz» (2004) • «revidiertes Betäubungsmittelgesetz» (2008) • «Epidemiengesetz» (2013) • gegen das «Zensurgesetz» (8.4.2019)

Petitionen

«für bezahlbare Krankenkassenprämien» (2002) • «Vampirsong» von DJ Bobo (2007) • «kein Gender im Lehrplan 21» (2014) • «Schweizer Botschaft nach Jerusalem!» (2018)