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Abstimmungen 2018

Abstimmung vom 10. Juni 2018

Eidgenössische Vorlagen

  • «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)» 
  • Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS)

Die Resultate aus dem Kanton Bern

Quelle: Staatskanzlei des Kantons Bern

 

Eidgenössische Vorlage

 
Ja Nein
Volksinitiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)» 49'025
23.2%
162'547
76.8%


Stimmbeteiligung: 28.7%

 

Eidgenössische Vorlage

 
Ja Nein
Bundesgesetz über Geldspiele 155'430
73.7%
55'530
26.3%

Stimmbeteiligung: 28.6%

*****

Medienmitteilung der EDU Kanton Bern vom 16.04.2018

An ihrer Delegiertenversammlung vom 13.04.2018 in Thun fasste die EDU Kanton Bern die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 10.06.2018:

 

 

mehrheitlich JA zur «Vollgeld-Initiative»

 

grossmehrheitlich NEIN zum Geldspielgesetz (BGS)

 

Weitere Auskünfte:
Peter Bonsack, Kantonalpräsident EDU, 079 607 12 07
Jakob Schwarz, Fraktionspräsident EDU, 078 765 05 88

 

 Standpunkt Nr. 5 | Mai 2018 (Schweizer Teil)

Ich stimme Ja zur Vollgeld-Initiative, weil sie einige gravierende Missstände unseres Finanzsystems korrigieren würde. Geschäftsbanken wie UBS und CS dürften nicht mehr wie bisher aus dem Nichts ein x-Faches an elektronischem Buchgeld herstellen.

 

Das folgende Beispiel soll dies erläutern: Wenn ich meiner Bank eine 100-Franken-Note anvertraue, kann sie diese als Reserve nutzen und zum Beispiel das Zehnfache davon jemand anderem als Kredit vergeben. Dadurch erhöht die Bank die Geldmenge mit Kreditgeld, was ein Versprechen auf Auszahlung von Bargeld ist. Dieses Buchgeld oder Kreditgeld macht inzwischen 90 % der Geldmenge in der Schweiz aus. Dies gefährdet die Stabilität des Finanzsystems.

 

Das Alltagskonto von Bürgern und Unternehmen müssten Banken ausserhalb ihrer Bilanz führen. Dadurch würde die «too-big-to-fail»-Problematik elegant gelöst. Gesunde marktwirtschaftliche Prinzipien wären wiederhergestellt, denn auch grössere Geschäftsbanken dürften Konkurs gehen, ohne dass das Finanzsystem abzustürzen droht. Wer ein unternehmerisches Risiko eingeht, darf einen Gewinn realisieren, soll jedoch auch die Verluste tragen.

 

Samuel Kullmann, Grossrat BE

Die Geschichte des Frankens ist mit einer steten Aushöhlung seines inneren Wertes verbunden. Zuerst bestand er aus Gold- und Silbermünzen, z. B. «Goldvreneli». Ab 1939 wanderte das Gold in die Tresore der Nationalbank und der Bürger bekam nur noch Papiernoten in die Hand. Aber erst mit der Bundesverfassung 1999 wurde die Golddeckung aufgegeben.

 

Seit der UBS-Rettung 2008 erhöht die Nationalbank die Geldmenge hemmungslos, sodass der Franken noch zu rund 7 % mit Gold gedeckt ist, zu 18 % mit ausländischen Aktien und zu 75 % mit Anleihen in fremden Währungen, die selber ungedeckt sind. Ein 20-Franken-Goldvreneli kostet heute rund 230 Franken. Der Franken wurde also zu über 90 % abgewertet! Diese Leidensgeschichte würde nun mit der Vollgeldinitiative beschleunigt fortgesetzt, indem die Nationalbank Buchgeld schuldfrei, ohne jede Deckung, in Umlauf bringen soll!

 

Damit unser krankes Finanzsystem gesunden kann, müsste den Banken endlich mehr Eigenkapital vorgeschrieben werden! Mit dem Segen der «strengen» Finma ist die UBS noch heute zu 96 % verschuldet. Wir müssten wieder zur materiellen Deckung unserer Währung zurückkehren!

 

Roland Herzig-Berg, Finanzplaner mit eidg. FA/selbständiger Vermögensverwalter, Präsident der EDU Basel-Stadt, a. Grossrat

Abstimmung vom 4. März 2018

Eidgenössische Vorlagen

  • Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021
  • Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» 

Kantonale Vorlagen

  • Volksinitiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!»
  • Kantonsbeitrag an die Projektierung und Realisierung von Tram Bern – Ostermundigen

So wurde im Kanton Bern abgestimmt

Quelle: Staatskanzlei des Kantons Bern, provisorische Ergebnisse

 

Eidgenössische Vorlage

 
Ja Nein
Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021 316'184
84.2%
59'322
15.8%

Stimmbeteiligung: 51.0%

 

Eidgenössische Vorlage

 
Ja Nein
Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» 96'870
24.9%
292'186
75.1%

Stimmbeteiligung: 52.8%

 

Kantonale Vorlage

 
Ja Nein
Volksinitiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!» 85'356
23.3%
281'080
76.7%

Stimmbeteiligung: 49.8%

 

Kantonale Vorlage

 
Ja Nein
Kantonsbeitrag an die Projektierung und Realisierung von Tram Bern – Ostermundigen 186'264
51.6%
174'436
48.4%

Stimmbeteiligung: 49.0%

 

Die kantonale Delegiertenversammlung der EDU hat diese Parolen am Freitag, 19. Januar 2018 beschlossen.

Kantonale Vorlagen

Ja

(einstimmig) | Volksinitiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!»

Nein

(einstimmig bei einigen Enthaltungen) | Kantonsbeitrag an die Projektierung und Realisierung von Tram Bern – Ostermundigen

 

Eidgenössische Vorlagen

Ja

(einstimmig) | Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021

Ja

(knappes Ja) | Volksinitiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren“

 

 

Weitere Auskünfte:
Peter Bonsack, Kantonalpräsident EDU, 079 607 12 07
Jakob Schwarz, Fraktionspräsident EDU, 078 765 05 88